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Stromerzeuger - tragbar

Vier dieser Stromerzeuger sind auf den Fahrzeugen verlastet. Und zwar auf dem LF 16/12, dem TLF 16/25-1, der DLK 18/12 und dem RW1. Sie stellen die Stromversorgung elektrisch betriebener Ausrüstung, wie z.B. Scheinwerfer, Hydraulikaggregate der Hilfeleistungssätze oder Lenzpumpen, an der Einsatzstelle sicher. Bis auf das Aggregat des RW1, welches eine Nennleistung von 5,5 KVA hat, haben die anderen drei eine Nennleistung von 8 KVA. Die Stromerzeuger verfügen über drei 230V- und zwei 400V Steckdosen. Mit einer Tankfüllung ist der Betrieb unter Volllast für zwei Stunden möglich.

Akku Kombigerät SPS 360 E-Force

Zur Beladung des LF 20/16 gehört ein Kombigerät SPS 360. Es ist Akku-betrieben und kommt dort zum Einsatz, wo die konventionellen Rettungsscheren und Spreizer mit ihrem Hydraulikaggregat zu sperrig oder in anderer Weise unpraktisch sind. z.B. im Innenangriff bei Brandeinsätzen. Die Öffnungsweite beträgt maximal 360mm. Die maximale Schneidleistung bei Rundmaterial beträgt 30mm. Dank dieser Schneidleistung kann z.B. das Dach eines Fahrzeugs an den Holmen abgeschnitten oder der Schweller eines Fahrzeugs zur Entlastung durchtrennt werden. Das Kombigerät ist handgeführt und wiegt ca. 18Kg.

Wärmebildkamera

Die Wärmebildkamera gehört zur Beladung des LF20/16. Sie stellt auf einem Display die anvisierte Umgebung, mit auf derren Temperatur basierenden Farben, dar. Das Bild ist bei "normalen" Temperaturen in Graustufen dargestellt. Erst "höhere" Temperaturen, wie z.B. heißer Brandrauch oder der Brandherd, werden farbig dargestellt. Bei den Grautönen gilt je heller, desto wärmer. Außerdem können per Zusatzfunktion die heißesten Bereiche in eine Kontrastfarbe eingefärbt werden. Das Gerät kann z.B. zur Orientierung in Brandräumen, zur Suche vermisster Personen, aber auch zum Aufspüren von Brandnestern und Bestimmen der Füllstände von beschädigten Treibstofftanks, verwendet werden.

Hochleistungslüfter

Das TLF 16/25-1 und das LF 16/12 verfügen jeweils über einen Hochleistungslüfter mit Verbrennungsmotor. Sie dienen dazu verrauchte Räume oder ganze Gebäude vom Rauch zu befreien. Hierzu ist eine Gebäudeöffnung nötig, vor der das Gerät in Stellung gebracht wird. Das kann z.B. die Eingangstür sein. Zusätzlich muss je nach der Einsatzsituation eine zweite Öffnung, z.B. ein Fenster auf der anderen Gebäudeseite oder im Obergeschoss, geöffnet werden, durch die der Rauch abziehen kann. Der Hochleistungslüfter drückt dann frische Luft ins Gebäude, welche wiederum den Rauch durchs Gebäude, aus der zweiten Öffnung treibt.

Sprungretter

Der Sprungretter ist auf dem LF 16/12 verlastet. Zusammengepackt passt er samt Druckflasche in die Plane, die im unteren Teil vom Bild zu sehen ist. Der Sprungretter ist luftgestützt. Zum Aufbau wird eine 200 bar Druckflasche mit Arbeitsluft genutzt. Der Sprungretter dient der Rettung von Personen, denen kein anderer Fluchtweg als der Sprung aus dem Fenster möglich ist. Die maximale Sprunghöhe beträgt 16m. Das entspricht ca. dem 6.OG. Allerdings kommt der Sprungretter nur in letzter Instanz zum Einsatz. Das heißt dort wo man mit Drehleiter und tragbaren Leitern nicht hingelangt und Menschenleben in Gefahr sind.

Be- und Entlüftungsgerät

Zur Beladung des RW2 gehört das Be- und Entlüftungsgerät. Es dient z.B. dazu verrauchte Räume wie Keller oder Tiefgaragen, wo ein Hochleistungslüfter nicht effektiv ist, rauchfrei zu machen. Dazu kann das Gerät außerhalb vom Gebäude in Stellung gebracht werden. Über Lutten ( rechts im Bild ), die ziehharmonikaartig auseinandergezogen werden und dann ein flexibles Rohr darstellen, wird der Rauch aus dem Gebäude gesaugt. Auf der Anderen Seite vom Gerät angeschlossen kann über die Lutten ein Gebäude auch von außen belüftet werden. Das Be- und Entlüftungsgerät ist EX-geschützt.

Gefahrgutpumpe

Die Gefahrgutpumpe gehört zur Beladung des RW2. Sie dient dazu Mineralölprodukte und andere nicht aggressive Medien umzupumpen. Dies ist möglich, da die Pumpe EX-geschützt ist. Die Gefahrgutpumpe ist nicht selbstansaugend, dass heißt, das sie angegossen werden muss. Dazu kann Wasser verwendet werden. Im Idealfall wird das abzupumpenden Medium genutzt.

Öl-Wasser Staubgutsauger

Der Öl-Wasser Staubgutsauger arbeitet nach dem Staubsaugerprinzip, zum Aufnehmen von aggressiven Flüssigkeiten und Feststoffen (Stäube). Er ist nicht zum Ansaugen von explosiven oder leicht entzündlichen Flüssig-keiten, gesundheitsgefährdenden Stäuben und Flüssigkeiten mit gesundheitsgefährdenden Dämpfen geeignet. Durch das Ansaugrohr gelangt die Flüssigkeit durch den Schlauch in den Behälter, von wo aus die Flüssigkeit bei Bedarf, z.B. in einen Entsorgungsbehälter weitergepumpt werden kann. Häufige Anwendung findet das Gerät beim Beseitigen von Ölschäden auf Gewässern oder auch beim Lenzen vollgelaufener Keller.

Schere S260

Zum Hilfeleistungssatz des RW2 und des TLF 16/25-1 gehört je eine Schere S260. Sie ist hydraulisch betrieben und kommt zumeist bei schweren Verkehrsunfällen zum Einsatz, wenn Karosserie, Rahmen und Türen stark verformt sind. Die Öffnungsweite beträgt maximal 260mm. Sie schneidet alle gängigen Türholme und Schweller. Die maximale Schneidleistung bei Rundmaterial beträgt 36mm. Dank dieser Schneidleistung kann z.B. das Dach eines Fahrzeugs an den Holmen abgeschnitten oder der Schweller eines Fahrzeugs zur Entlastung durchtrennt werden. Die Schere ist handgeführt und wiegt ca. 17Kg.

Spreizer SP 60

Zum Hilfeleistungssatz des TLF 16/25-1 gehört der Spreizer SP60. Er ist hydraulisch betrieben und kommt zumeist bei schweren Verkehrsunfällen zum Einsatz, wenn Karosserie, Rahmen und Türen stark verformt sind. Die Spreizkraft beträgt maximal 430KN, die Schließkraft 110KN. Dank dieser Kräfte können z.B. die Türen aufgebrochen oder ein Fahrzeug angehoben werden. Der Spreizweg beträgt 810mm, dass heißt der Spreizer kann auf ca. 81cm geöffnet werden. Ein Spreizer ist handgeführt - dieser wiegt ca. 25Kg.

Spreizer SP 30

Zum Hilfeleistungssatz des RW1 und des RW2 gehört je ein Spreizer SP30. Er ist hydraulisch betrieben und kommt zumeist bei schweren Verkehrsunfällen zum Einsatz, wenn Karosserie, Rahmen und Türen stark verformt sind. Die Spreizkraft beträgt maximal 132KN, die Schließkraft 99KN. Dank dieser Kräfte können z.B. die Türen aufgebrochen oder ein Fahrzeug angehoben werden. Der Spreizweg beträgt 620mm, dass heißt der Spreizer kann auf ca. 62cm geöffnet werden. Ein Spreizer ist handgeführt - dieser wiegt ca. 18Kg.

Trennschleifer

Der Trennschleifer mit Verbrennungsmotor ist auf dem RW1 verlastet. Je nach montierter Trennscheibe können die verschiedensten Materialien durchtrennt werden.

Kettensäge

Das LF 16/12, das TLF 16/25-1, der RW1, der RW2 und die DLK 18/12 verfügen über je eine Kettensäge. Sie kommen zu meist bei den immer häufiger anfallenden Unwettereinsätzen, zur Beseitigung von umgestürzten oder vor dem Umstürzen bedrohten Bäumen, zum Einsatz. Bis auf die elektrisch betriebene Kettensäge der DLK 18/12 werden die anderen von einem Verbrennungsmotor angetrieben.

Tragkraftspritze 8/8

Eine Tragkraftspritze ist eine Löschwasser-pumpe, die optional zur Wasserentnahme oder zur Wasserfortleitung eingesetzt werden kann. Sie ist im Heckgeräteraum des LF 16/TS verlastet. Die Nennleistung beträgt 800L/min bei 8bar. Die TS kann von vier Kameraden aus dem Fahrzeug entnommen- und an den erforder-lichen Einsatzort getragen werden. Hierzu werden vier Tragegriffe ausgeklappt. Um dem Maschinisten das Bedienen der TS bei Dunkelheit zu erleichtern verfügt sie über einen kleinen Arbeitsscheinwerfer. Der Vorteil einer TS gegenüber einer im Fahrzeug eingebauten Pumpe leigt darin, das sie bei der Wasserentnahme aus Gewässern dort einge-setzt werden kann, wo ein Löschfahrzeug nicht hingelangt.